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Medienquellenangaben

Medienquellenangaben sind ein schriftlicher Nachweis der Quellen hinter jedem Clip in einem Video, in dem aufgeführt ist, woher jedes Filmmaterial, jede Karte oder jede Grafik stammt.

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Medienquellenangaben sind ein schriftlicher Nachweis der Quellen hinter jedem Clip in einem Video, in dem aufgeführt ist, woher jedes Filmmaterial, jede Karte oder jede Grafik stammt. Sie sind eine Form der Zuschreibung: Sie nennen das Archiv, den Rechteinhaber oder die Herkunft jedes visuellen Elements, damit Zuschauer und Plattformen überprüfen können, was echtes Filmmaterial ist und was nicht. Quellenangaben machen aus einem nicht nachvollziehbaren Video eines mit überprüfbarer Herkunft.

Warum das wichtig ist

Ohne Medienquellenangaben kann ein Zuschauer nicht erkennen, ob das Filmmaterial in einem Video authentisch ist oder von einem Modell erzeugt wurde. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob das Video zitiert, wiederverwendet oder für die Forschung als vertrauenswürdig eingestuft werden kann. Ein Kanal, der Clips mit belegten Quellen veröffentlicht, kann seinen Inhalt verteidigen, wenn eine Plattform oder ein Zuschauer ihn in Frage stellt; ein Kanal, der seine Quellen nicht benennen kann, hat keine Antwort.

Der praktische Fehler, den viele machen, ist die Annahme, dass alle Kurzvideos austauschbar sind. Wenn du ein Tool wählst, das visuelle Inhalte mit einem Modell erzeugt, hast du keine nachweisbare Herkunft vorzuweisen, und das schließt später Türen: Redaktionen, Bildungseinrichtungen und Lizenzpartner fragen zuerst nach den Quellen. Diesen Begriff zu kennen, bevor man einen Workflow wählt, bedeutet, dass man eine Quellenangabedatei als Teil des Lieferumfangs verlangen kann, statt die Lücke erst nach der Veröffentlichung zu entdecken.

Ein Beispiel

Ein vertikaler Dokumentarfilm über ein Schiffsunglück könnte 12 Clips in einem einzigen Short verwenden. Mit angehängten Medienquellenangaben trägt jeder dieser 12 Clips eine namentlich genannte Quelle, sodass die fertige Datei zusammen mit dem Video selbst ein Quellenangabendokument enthält. ViewMade macht genau das: Jeder Render enthält eine Medienquellenangabendatei, die die Quelle jedes Clips auflistet, weshalb sein Output als echtes Archivmaterial statt als generierte visuelle Inhalte beschrieben wird. Die Quellenangabendatei ist Teil des Lieferumfangs, kein optionales Extra.

Begriffe, mit denen man das verwechselt

  • Stock footage: lizenzierte Clips aus einer kommerziellen Bibliothek; Medienquellenangaben sind der Nachweis ihrer Verwendung, nicht das Material selbst.
  • Archive footage: historisches Material aus Nachrichten- oder Institutionenarchiven; Quellenangaben identifizieren, welches Archiv jeden Clip geliefert hat.
  • Public domain footage: Material ohne urheberrechtliche Einschränkungen; Quellenangaben erfassen trotzdem die Herkunft, auch wenn keine Lizenzgebühr anfällt.
  • Generated footage: von einem Modell erzeugte visuelle Inhalte; diese haben keine reale Quelle, daher kann es dafür keine echte Medienquellenangabendatei geben.

Wo das bei ViewMade auftaucht

Jeder ViewMade Render wird mit einer Medienquellenangabendatei geliefert, die die Quelle jedes Clips nennt.